Niederlage für Michael Jackson Gericht weist Antrag im Sorgerechtsstreit zurück
Niederlage für Michael Jackson Gericht weist Antrag im Sorgerechtsstreit zurück
Los Angeles - Michael Jackson (47) ist im Sorgerechtsstreit mit seiner Ex-Frau Debbie Rowe mit einem Berufungsantrag vor dem obersten kalifornischen Gericht gescheitert. Damit habe Rowe nun beste Chancen, die gemeinsamen Kinder Prinz Michael (9) und Paris (8), die mit ihrem Vater in Bahrain leben, zurückzugewinnen, berichtet die “New York Post”.
Wir sind darüber sehr erfreut”, sagte Rowes Anwalt Eric. M. George nach Bekanntgabe der Entscheidung des Supreme Court. Seine Mandantin werde nun vor einem Familiengericht ihre Ansprüche auf das Sorgerecht für die Kinder weiter geltend machen.
Im Herbst 2001 hatte Rowe nach der Scheidung von Jackson ihre Rechte an den beiden Kindern abgetreten. Im vergangenen Februar befand ein Gericht, dass dies nicht rechtsgültig war. Es sei nicht geprüft worden, ob die Regelung auch im Sinne der Kinder sei, hieß es. Jacksons Anwälte hatte gegen diesen Richterspruch Berufung eingelegt.
Unterlagen innerhalb von 60 Tagen offen legen
Nach einem weiteren Urteil dürfen Jackson und Rowe Dokumente über ihren Sorgerechtsstreit nicht länger unter Verschluss halten. Der Superior Court in Los Angeles habe angeordnet, dass die Unterlagen innerhalb von 60 Tagen offen gelegt werden müssten, berichtet die “Los Angeles Times”. Jackson und Rowe hatten bei ihrer Scheidung 1999 einen von ihnen bezahlten “Schiedsrichter” eingeschaltet, um ein öffentliches Spektakel zu vermeiden.
Rowe soll ihrem Ex-Mann sogar Kindesentführung vorgeworfen haben. Jackson lebt inzwischen mit den Kindern in Bahrain. Der dreifache Vater war nach dem Freispruch vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs vor einem Jahr von Kalifornien in den Golfstaat umgezogen. Er hat einen weiteren Sohn, den vierjährigen Prince Michael II. Die Identität der Mutter hat der Sänger bis jetzt geheim gehalten.
Umzug und weitere Klagen
Inzwischen sieht sich Jackson in Großbritannien nach einem neuen Zuhause um. Er halte in London und Umgebung nach einer neuen Luxus-Villa Ausschau, sagte er der Boulevardzeitung “Daily Mirror”.
In Kalifornien ist Jackson in weitere Verfahren verwickelt. Seit November läuft eine Schadenersatzklage eines früheren Beraters über 64 Millionen Dollar gegen den Popstar. Anfang Juni steht der nächste Prozess eines Ex-Managers an, der vier Millionen Dollar von Jackson fordert.